Berliner Eingewöhnungsmodell

Die Aufnahme in den Kindergarten stellt für Kinder eine große (wenn auch lohnende) Herausforderung dar. Neue Räumlichkeiten, ein gewisser Lärmpegel, Beziehungsaufbau zu bisher unbekannten Erwachsenen, Kontakte mit Kindern, einen neuen Tagesrhythmus erleben und die mehrstündige Trennung von den Bezugspersonen, fordern dem Kind hohe Lern- und Anpassungsleistungen ab. Damit sich Ihr Kind dauerhaft bei uns wohl fühlt, ist gerade der Start in diese neue Lebensphase sehr bedeutsam.

Eingewöhnung bedeutet jedoch nicht nur Veränderungen auf Seiten des Kindes. Auch Sie als Eltern seid mit einer neuen Situation konfrontiert, die Sie nicht unterschätzen sollten, denn schließlich geht es hierbei um das Loslassen Ihres Kindes. Die sensible Phase des Übergangs ist somit durch die Gestaltung eines Beziehungsdreiecks geprägt. Genau aus diesen Gründen, gestalten und organisieren wir immer eine individuelle Eingewöhnungszeit, die zum Wohle Ihrer Kinder abgestimmt ist.

OHNE SIE  GEHT ES NICHT! WIE KÖNNEN SIE DIESE SENSIBLE ZEIT UNTERSTÜTZEN?

Bitte stellen Sie sich auf eine Eingewöhnungszeit von mindestens 2 Wochen ein! Wir gestalten den Zeitrahmen allerdings so offen wie möglich, da wir uns völlig an den Bedürfnissen Ihrer Kinder orientieren. Die begleitende Bezugsperson hat im Ablöseprozess eine sehr wichtige Funktion. Für das Kind sind Sie der sichere Hafen, der immer wieder aufgesucht wird, um aufzutanken und für uns sind Sie immer wieder Anlaufstelle, um nachzufragen und Input zu geben. Für das Gelingen der Eingewöhnung ist demnach die Beziehung zwischen den Eltern und der Erzieherin bedeutend! Sie als Eltern sollten diese wichtige Zeit auch dazu nutzen, genau zu beobachten, zu hinterfragen, kurzum, zu kommunizieren, um zeitnah offene Fragen zu klären und somit Transparenz zu schaffen. Also bitte trauen Sie sich! Umgekehrt sind wir bemüht, Sie entsprechend zu begleiten, indem wir Sie im täglichen Agieren informieren. Denn unser gemeinsames Ziel ist es, dass Ihr Kind bestens bei uns ankommt.

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